Die bildhafte Repräsentation deutscher Städte

Von den Chroniken der Frühen Neuzeit zu den Websites der Gegenwart

Seit Jahrhunderten wird das Selbstverständnis von Städten durch bildhafte Repräsentationen bestimmt und über historisch-technische, analoge und schließlich digitale Medien an die Öffentlichkeit vermittelt.

Dieses Buch spannt den Bogen von den frühneuzeitlichen Holzschnitten bis hin zu modernsten Stadtrepräsentationen im World Wide Web. Dabei ist zu beobachten, dass es auf den kommunalen Websites nur in relativ geringem Ausmaß zur Ausbildung völlig neuer Darstellungskonventionen kommt. Die über die vergangenen Jahrhunderte bewährten Prinzipien der Visualisierung städtischer Gestalt bleiben trotz aller technologischen Veränderungen bis in die Gegenwart hinein weitgehend gültig.

Gebundene Ausgabe: 480 Seiten mit über 100 Abbildungen
Verlag: Böhlau (Köln/Weimar/Wien); Auflage: 1. Auflage Okt. 2009
Größe: 16,9 x 24 cm
ISBN-13: 978-3412203481
Preis: statt 65,- Euro – bei uns nur 29,- Euro (solange der Vorrat reicht)

Rezensionen (Auszüge)

„Diese Untersuchung beginnt mit einer knappen Vorgeschichte bildhafter Stadtrepräsentation und setzt bei den historisch-technischen Bildmedien fort: von den einzelnen Produktionstechniken zum medialen Phänomen der Massen- und Werbegrafik und den unterschiedlichen in Verbindung stehenden Bildtypen und Präsentationstechniken. Daran anschließend werden Darstellungskonventionen der Stadtrepräsentation im Kontext von Fotografie und Film, sowie innerhalb multimedialer Inszenierungen beleuchtet.
Beeindruckend ist dieser Abriss vor allem aufgrund der präsentierten Breite der Bildgenres und Techniken – von Städtechroniken über Souvenirtücher, touristische Unterrichtstafeln bis hin zu den Filmen aus der Zeit des Kaiserreichs.“
Isabella Nicka, aus Medium Aevum Quotidianum 59/2009

 

„Untersucht werden die kommunalen Websites hinsichtlich der Gestaltung von Startseiten, Bildergalerien, E-Cards, 360-Grad-Panoramen, Webcams, Digitalvideos, computeranimierten 3D-Stadtmodellen, Stadterkundungsspielen sowie von kartografischen Unterstützungen virtueller Stadtrundgänge.

Der Autor zeigt in überzeugender Form, wie gewisse Sehweisen, Bildsprachen und Bildtypen bis heute von einer großen Kontinuität gekennzeichnet sind. Schon lange bevor es seit den 1920er Jahren ein mehr oder weniger professionelles Stadtmarketing gegeben hat, bemühten sich die Städte erfolgreich darum. ihre jeweiligen Besonderheiten herauszustellen und zu diesem Zweck bestimmte Bauten zu präsentieren. So entstanden Bildkonventionen, die selbst noch auf den modernen Websites der Städte, v. a. auf den Startseiten, zu finden sind.

So gehört Günthers Dissertation sicherlich zu den relevanten Arbeiten über die lange Geschichte der Präsentationen städtischer Besonderheiten, die nicht selten einer „Eigenlogik“ folgten bzw. diese erst schufen.“
Adelheid von Saldern, aus Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 97. Band. Heft 2 (2010)

 

„... die Passagen (...) insbesondere dann zu den Websites, zeugen von einer hohen Kompetenz des Autors in eben dieser ‚modernen‘ Bilder- und Medienwelt. Sie empfehlen ihn zweifellos als anwendungsbezogenen Berater (...) für Kommunen und Webdesigner, die sich mit dergleichen Fragen beschäftigen.“
H. T. Gräf, aus Hess. Jahrbuch f. Landesgeschichte 60/2010

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